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Die Chronik chronischer Krankheiten: Ernährung, Entzündung, Erkrankung!

München (ots)

Soviel Einfluss haben Ernährung und Lebensstil auf das Entstehen 
   und den Verlauf chronischer Krankheiten
9. IDE Workshop, Juni 2007, Basel, Schweiz Institut Danone 
   Ernährung für Gesundheit e.V. (IDE) in Kooperation mit der 
   Medizinischen Universitätsklinik - Kantonsspital Liestal, Schweiz
"Entzündung - und kein Ende?" Chronische Entzündungen können 
Herzinfarkt oder Schlaganfall verursachen. Sie sind der Nährboden für
viele Krankheiten wie Neurodermitis, Arthritis, Diabetes Typ-2, 
Arteriosklerose oder chronisch-entzündliche Darmkrankheiten. Und 
Statistiken belegen, die Anzahl chronisch-entzündlicher Krankheiten 
ist in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen und wird weiterhin 
überproportional zunehmen. Neben der genetischen Veranlagung 
beeinflusst dabei vor allem der Lebensstil, insbesondere Ernährung 
und Bewegung, das Entzündungsgeschehen im Körper - das ist kurz und 
auf den Punkt gebracht das Ergebnis des Experten-Workshop "Entzündung
- und kein Ende?". In 13 Vorträgen haben renommierte 
Wissenschaftsexperten ihre neuesten Erkenntnisse auf dem Workshop des
Instituts Danone Ernährung und Gesundheit e. V. (IDE) präsentiert. 
Der Workshop wird jährlich in Kooperation mit einem renommierten 
Institut auf den Gebieten Ernährung und Gesundheit für 
Fachjournalisten ausgerichtet - beim 9. Workshop in Zusammenarbeit 
mit der Medizinischen Universitätsklinik Kantonsspital Liestal Ende 
Juni in Basel.
Dick macht krank
Übergewicht kann viele Krankheiten auslösen: Die Ursache ist das 
chronisch entzündete Fettgewebe von Übergewichtigen. 
Entzündungsauslösende Faktoren im Fettgewebe sind vor allem 
gesättigte Fettsäuren, Traubenzucker (Glucose), Sauerstoffradikale 
(reaktive Sauerstoffspezies) oder so genannte AGE-Proteine, die z. B.
in stark zuckerhaltigen Getränken vorkommen. Das beweist Prof. Hans 
Hauner vom Else-Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin der TU
München. Entzündungshemmende Effekte zeigen z. B. Omega-3-Fettsäuren 
- reichlich vorhanden in fetten Fischsorten wie Lachs oder Hering, 
sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Saponine, die in 
Hülsenfrüchten, Hafer und verschieden Gemüsesorten vorkommen. Beide 
Stoffe sollte der Mensch regelmäßig über die Ernährung aufneh-men, 
weil er diese Stoffe im Körper nicht selbst bilden kann. Am 
wirkungsvollsten schützt jedoch eine Gewichtsabnahme vor chronisch 
entzündetem Fettgewebe und seinen Folgen - schon ab wenigen 
Kilogramm.
Stress kann Fehlgeburten verursachen
Stress verursacht entzündliche Prozesse im Körper, die zu Früh- 
oder Fehlgeburten führen können. Fühlt sich eine Schwangere 
gestresst, dann steigt ihr Adrenalin- und Noradrenalinspiegel. Das 
wiederum stört das sensible Zusammenspiel zwischen weiblichen 
Hormonen und dem Immunsystem. Die Produktion entzünd-ungsfördernder 
Faktoren (Zytokine) wird dadurch angekurbelt. So beeinflusst der 
Stress einer werdenden Mutter auch die Gesundheit ihres 
heranwachsenden Kindes. Das zeigte eindrucksvoll Prof. Dr. Petra Arck
vom Biomedizinischen Forschungszentrum der Charité Berlin in einer 
noch unveröffentlichten Studie, die sie auf dem IDE Workshop 
vorstellte. Von 1000 Schwangeren erlitten 55 Frauen eine Fehlgeburt. 
Alle fühlten sich im ersten Drittel ihre Schwangerschaft gestresst. 
Und auch Frühgeburten sowie unterdurchschnittliches Geburtsgewicht 
häuften sich auffällig bei den stressgeplagten Schwangeren im 
Vergleich zu den anderen.
13 wissenschaftliche Vorträge - 1 eindrucksvolle Erkenntnis 
Chronische Entzündungen sind der Nährboden für viele Krankheiten 
unserer Zeit. Und der Lebensstil, insbesondere die Ernährung und 
Bewegung, haben großen Einfluss auf entzündliche Prozesse im Körper. 
Das ist das gemeinsame Ergebnis quer durch alle Vorträge der 
unterschiedlichsten Referenten des 9. IDE Workshops. Die Vorträge und
Referenten im Einzelnen erfahren Sie über das IDE.
Das Institut Danone Ernährung für Gesundheit e.V.
Das 1992 gegründete Institut Danone Ernährung für Gesundheit e.V. 
(IDE) ist eine unabhängige Einrichtung, die ausgewählte 
Forschungsprojekte im Bereich Ernährungsmedizin und Gesundheit 
fördert und für verschiedene Zielgruppen aktuelle Materialien für die
Ernährungsaufklärung erstellt. Eingebunden in ein internationales 
Netzwerk, bietet das IDE Wissenschaftlern, Ärzten, Pädagogen und 
allen Interessierten eine Plattform für den Austausch über sowie 
Zugriff auf aktuelle ernährungswissenschaftliche, -psychologische und
-medizinische Erkenntnissen.
Ein Kongressbericht mit wissenschaftlichen Kurzfassungen zu allen 
13 Vorträgen kann ab sofort, eine ausführliche Dokumentation zum 
Workshop ab Anfang 2008 kostenlos beim IDE bestellt werden.
Pressekontakt:

Pressekontakt:

Institut Danone für Ernährung e.V.
Richard-Reitzner-Allee 1
85540 Haar
Email: kontakt@institut-danone.de
www.institut-danone.de