Medienmitteilung

Media Service: Coop und Digitec von Fintech-Betrugsfall betroffen

2018-08-15T15:25:00

Zürich (ots) -

Das Zürcher Fintech Advanon, das als digitale Rechnungs-plattform agiert, ist einem mutmasslichen Betrüger aufgesessen. Er fingierte Rechnungen in Millionenhöhe an Coop und Digitec, wie die «Handelszeitung» in ihrer neusten Ausgabe schreibt. Der Basler Grossverteiler prüft das weitere Vorgehen. Für den Onlineshop der Migros ist der Fall neu. Man könne deshalb keine Aussagen zu einer möglichen Reaktion machen, sagt ein Digitec-Sprecher.

Advanon ist eine Plattform, auf der KMU und Jungunternehmen ihre Rechnungen von Anlegern vorfinanzieren lassen können, um so ihre Liquiditätslage zu verbessern. Vom Betrugsfall direkt finanziell betroffen sind 78 Privatanleger. Sie haben im Mittelwert rund mehrere zehntausend Franken in fingierte Rechnungen investiert. Die gesamte Schadenssumme beträgt insgesamt 2,4 Millionen Franken. Advanon hat Strafanzeige wegen Betrug und Urkundenfälschung gegen den mutmasslichen Täter, einen Elektrogeräte-Händler, eingereicht. Der Fall liegt nun bei der Staatsanwaltschaft Winterthur.

Das Zürcher Fintech wurde 2015 von Ex-Google-Praktikanten gegründet und zählt prominente Startup-Investoren zu ihren Aktionären. Unter ihnen befinden sich der Ex-Bankier und Unternehmer Eric Sarasin, Partners-Group-Milliardär Urs Wietlisbach und der bekannte Business-Angel Daniel Gutenberg, der bei Advanon auch als Verwaltungsratspräsident amtet.

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Weiterführende Informationen

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