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Media Service: Schweizer Industriedesigner Yves Béhar verkauft Anteil an chinesische Mediengruppe

13.08.2014 – 17:30 

Zürich (ots) -

Der Schweizer Industriedesigner Yves Béhar plant, weltweit zu expandieren, und hat dazu 75 Prozent seiner von ihm gegründeten Agentur Fuseproject an die chinesische Mediengruppe BlueFocus verkauft. Darüber berichtet die "Handelszeitung" in ihrer neuen Ausgabe.

Grosse Marken suchen seit Jahren die Nähe des Designers Béhar: Der Mann aus Lausanne hat sich mit Arbeiten für Konzerne wie Samsung, Pepsi, Prada und Canal+ international einen Namen gemacht. In Technikkreisen wird der 47-Jährige, der in San Francisco lebt und arbeitet, unter anderem als Miterfinder des «100-Dollar-Laptops» gefeiert.

Der Verkaufspreis soll laut US-Medienberichten 46,7 Millionen Dollar betragen gut 42 Millionen Franken. Béhar schweigt dazu, bestätigt aber, dass er auf der Suche nach einem kapitalkräftigen Partner war, um sich stärker auf ein lukratives, wiewohl riskantes Geschäftsmodell zu konzentrieren, das er als Alleinstellungsmerkmal seiner Agentur sieht: Bei vielen Projekten wird Béhar nicht nur als Designer tätig, sondern beteiligt sich auch als Unternehmer und Investor - wie etwa bei der Marke Jawbone, die mit Headsets und Lautsprechern populär geworden ist. Béhar stieg früh als Partner ein und profitiert heute vom Erfolg.

Ähnlich beteiligt Fuseproject sich bei einer Reihe von neuen Produkten, oft aus dem Umfeld Mobiltechnik und Internet der Dinge, vom ersten Tag an an der Entwicklung und Finanzierung. «Wir sind die einzige Kreativfirma, die Design mit Risikokapital und dem vollen Serviceangebot einer traditionellen Agentur verbindet», sagt Béhar. «BlueFocus wird Fuseproject helfen, dieses einzigartige Design-Venturemodell global auszubauen.» Die schnell wachsende chinesische Agentur zählt unter anderem Lenovo und BMW zu ihren Kunden.

Kontakt:

Weitere Information erhalten Sie unter der Telefonnummer 043 444 57
77.